Projekt Web 2.0

Dieses Projekt lässt sich als Bachelor- und als Masterprojekt anrechnen.

Projektvorbesprechung

Montag, 29.04.2019, 16.15 Uhr in Raum 0445/E (FG Wissensverarbeitung). Bei Interesse können Sie auch gerne vorab den jeweiligen Betreuer ansprechen.

Themen

Jeder Teilnehmer des Projektes bearbeitet eine individuelle Aufgabe im Umfeld unseres kooperativen Verschlagwortungssystems BibSonomy, der ubiquitären Plattform Ubicon oder dem Namensuchportal Nameling.

Unter anderem stehen die folgenden Themen zur Auswahl:

PCA auf formalen Kontexten

Principal Component Analysis dient dazu Datensätze zu vereinfachen. Hierbei wird eine große Menge an (möglicherweise) korrelierten Variablen in eine möglichst aussagekräftige kleinere Menge transformiert. Dieses Vorgehen soll auf formale Kontexte übertragen werden, um die ihre Merkmalsmenge einzuschränken.

Informationen: Maren Koyda

Kategorien: Methodischer Schwerpunkt, Technischer Schwerpunkt

Begriffliches Skalieren von Datensätzen

Um Datensätze mit z.B. numerischen oder ordinalen Einträgen mit Methoden der Formalen Begriffsanalyse untersuchen zu können, müssen diese zuerst in eine entsprechende Form gebracht (also skaliert) werden. In diesem Projekt soll ein interaktives Tool erstellt werden, mit dem Datensätze begrifflich skaliert werden können.

Informationen: Maximilian Felde

Kategorien: Methodischer Schwerpunkt, Technischer Schwerpunkt

Begriffsverband der Maße

Es gibt eine Vielzahl von Maßen zur Identifikation von interessanten formalen Begriffen in Begriffsverbänden. Diese besitzen wiederum sehr verschiedene Eigenschaften wie zum Beispiel Monotonie. Dieser Arbeit besteht aus dem Zusammentragen und der Erstellung einer begriffliche Ordnung aller bekannten Maße.

Informationen: Tom Hanika

Kategorien: Bachelorarbeit, Methodischer Schwerpunkt, Technischer Schwerpunkt

Standard-Sample-Set für die Algorithmenentwicklung sozialer Netzwerke

Bei der Entwicklung neuer Methoden für die Untersuchung von sozialen Netzwerken werden häufig echte Beispieldaten benötigt. Ziel dieses Projektes ist es einen Pool solcher Daten in einem homogenen Format zusammenzustellen. Dabei sollen die Elemente des Pools auch hinsichtlich ihrer grundlegenden Eigenschaften klassifiziert werden.

Informationen: Gerd Stumme

Kategorien: Methodischer Schwerpunkt, Technischer Schwerpunkt

BibSonomy: Weiterentwicklung des BibTeX-Parsers

Parsen von BibTeX-Code ist eine der Schnittstellen um Publikationen in BibSonomy einzutragen. In den letzten Jahren gab es viele Entwicklungen um die orginale BibTeX-Software abzulösen. In diesem Projekt soll der Parser der aktuellen Software Biber untersucht werden um die mögliche Adaptierbarkeit für BibSonomy einzuschätzen.

Informationen: Tom Hanika

Kategorien: Methodischer Schwerpunkt, Technischer Schwerpunkt

BibSonomy: Personen- und Autoren-Clouds

Personen- und Autoren-Clouds ermöglichen es dem User sehr aktive Autoren von Publikationen als auch Personen zu entdecken. Das effiziente und zeitnahe Berechnen und bereitstellen dieser Clouds ist jedoch aufgrund der Größe des BibSonomy Systems nicht trivial. Das Projekt beinhaltet die Entwicklung und Implementierung einer Lösung.

Informationen: Tom Hanika

Kategorien: Methodischer Schwerpunkt, Technischer Schwerpunkt

BibSonomy: Neustrukturierung der Community Post Seite

Community Posts bilden in BibSonomy das gesammelte bekannte Wissen über einen Post ab. Bei diesem Projekt soll diese Seite hinsichtlich Funktionalität und Übersichtlichkeit neustrukturiert werden.

Informationen: Tom Hanika

Kategorien: Methodischer Schwerpunkt, Technischer Schwerpunkt

Dichtebasiertes Clustering und FBA

Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit ist die Verbindung zwischen dichtebasiertem Clustering und der Formalen Begriffsanalyse (FBA). Inwiefern können Ideen und Methoden des dichtebasiertem Clustering auf FBA übertragen werden?

Informationen: Gerd Stumme

Kategorien: Bachelorarbeit, Methodischer Schwerpunkt, Technischer Schwerpunkt

Entropie in formalen Kontexten

Entropie ist eine zentrales Maß für viele Objekte in der Wissenschaft. Es gibt verschiedene Ansätze die Idee von Entropie auf soziale Netzwerke zu übertragen. In dieser Arbeit soll ein Schritt weiter gegangen werden, indem eine Weiterübertragung auf formale Kontexte versucht wird. Neben der Modellierung soll eine Evaluierung hinsichtlich der Nutzbarkeit durchgeführt werden.

Informationen: Gerd Stumme

Kategorien: Bachelorarbeit, Masterarbeit, Methodischer Schwerpunkt, Technischer Schwerpunkt

Heuristiken zum Finden maximaler Cliquen

Die maximale Cliquen in einem bipartiten Graphen $G$ entsprechen den formalen Begriffen eines Kontext welcher Isomorph zu Adjazenzmatrix von $G$ ist. Die Berechnung der Menge der formalen Begriffe ist aufwändig. Inwiefern können maximale Cliquen einer gewissen Größe durch heuristische Algorithmen leichter gefunden werden?

Informationen: Tom Hanika

Kategorien: Bachelorarbeit, Methodischer Schwerpunkt, Technischer Schwerpunkt

Generator für zufällige formale Kontexte

In diesem Projekt sollen verschiedene Ansätze bipartite Graphen zu erzeugen praktisch untersucht werden, um Generatoren für interessante Klassen von Kontexten zu entwickeln.

Informationen: Tom Hanika

Kategorien: Methodischer Schwerpunkt, Technischer Schwerpunkt

Pedestrian Dead Reckoning Methoden zur Schätzung der Lage von Orten zueinander

Bei der Erstellung topologischer Karten mithilfe von Sensordaten ist eine ungefähre Abschätzung der Lage der Orte zueinander interessant. Dies kann mit Methoden des Pedestrian Dead Reckoning realisiert werden, bei denen die Bewegung anhand einer Schrittdetektion und der Schätzung der jeweiligen Schrittrichtung und -länge modelliert wird. Je nach Umfang des Projektes ist eine Fokussierung auf einen der Teilaspekte möglich (zum Beispiel Entfernungen oder Himmelsrichtungen zwischen Orten).

Informationen: Bastian Schäfermeier

Kategorien: Bachelorarbeit, Masterarbeit, Methodischer Schwerpunkt, Technischer Schwerpunkt

Framework zur Annotation und Klassifikation von Zeitreihen

Durch menschliches Hintergrundwissen, lässt sich in geplotteten Sensordaten oft einfach erkennen, welche Aktivität gerade stattgefunden hat (zum Beispiel laufen, stehen, sitzen). In dieser Arbeit wird ein Rahmenwerk entwickelt, das innerhalb einer Oberfläche die Annotation von Zeitreihen ermöglicht, um Klassifikatoren auf die Aktivitätenerkennung zu trainieren. Zunächst muss ein geeigneter Workflow überlegt werden, der dann durch Auswahl der zugrundeliegenden Bibliotheken (z.Bsp. für die Oberflächen) und geeigneter Datenformate in die Praxis umgesetzt wird. Erweitert werden kann das Projekt mit einem Workflow zur Segmentierung, Feature-Extraktion und dem Training von Klassifikatoren.

Informationen: Bastian Schäfermeier

Kategorien: Methodischer Schwerpunkt, Technischer Schwerpunkt

Aufgabenstellung und Termin

Nach Absprache mit dem jeweiligen Betreuer. Je nach Thema kann die Aufgabe in Kleingruppen oder einzeln bearbeitet werden.

Vorkenntnisse

Informatik Grundstudium

Angesprochener HörerInnenkreis

Informatik Bachelor und Master, Math. NF Inf. Hauptstudium

Umfang

6 oder 12 Credits im Bachelor, bzw. 8 Credits im Master

Leistungsnachweis

Implementierung, schriftliche Ausarbeitung und zwei Vorträge (bei 6 Credits 20 min, bei 8/12 Credits 30 min, jeweils zzgl. ca 15 min Diskussion)

Veranstalter

Prof. Dr. Gerd StummeMaster Math. Dominik DürrschnabelMaster Math. Maximilian FeldeDr. Tom Hanika, Master Math. Maren KoydaMaster Inform. Bastian SchäfermeierMaster Inform. Andreas SchmidtMaster Math. Maximilian Stubbemann 

Ablauf

In der Regel sollte die Projektarbeit mit Semesterbeginn begonnen werden. Nach 4-6 Wochen findet eine Zwischenpräsentation statt, in der der Stand der Projektarbeit vorgestellt wird. In der Regel in der ersten Vorlesungswoche des folgenden Semesters werden dann die Endergebnisse vorgestellt. Eine kurze Beschreibung der Arbeit (5 Seiten) ist 3 Tage vor dem Vortrag einzureichen.

Eine Woche nach der Annahme des Themas gibt der Student eine einseitige Beschreibung der Aufgabe, sowie einen Arbeitsplan für das Semester ab. Zur besseren Koordination und Kommunikation wird erwartet, dass der Student bei einem 6(8-12) Credits-Projekt regelmäßig an einem (zwei) Tagen in der Softwarewerkstatt anwesend ist. Der genaue Tag ist in Absprache mit dem Betreuer festzulegen.

Als Richtlinie für die Erstellung einer guten Ausarbeitung wird das Buch

Markus Deininger and Horst Lichter and Jochen Ludewig and Kurt Schneider. Studien-Arbeiten: ein Leitfaden zur Vorbereitung, Durchführung und Betreuung von Studien-, Diplom- Abschluss- und Doktorarbeiten am Beispiel Informatik. 5. Auflage. vdf Hochschulverlag, Zürich, 2005.

empfohlen, welches in der Bibliothek im Semesterapparat des Fachgebiets Wissensverarbeitung ausliegt, und welches auch in einigen Exemplaren ausleihbar ist. Wir empfehlen die Anschaffung dieses Buchs (9,50 €), da es Sie bis zur Masterarbeit (und weiter) begleiten kann.

Alle verwendeten Referenzen sind zusätzlich zum Literaturverzeichnis der Ausarbeitung in BibSonomy einzugeben, mit den Tags „projekt kde < laufendes Semester in der Form ss18 bzw. ww18 > “ und weiteren sinnvollen Tags.